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Elektronische AU (eAU)

Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU): Software für den automatischen Abruf

Die eAU hat den gelben Papierschein abgelöst. Mit der eAU-Software von TempoBill rufen Sie die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vollautomatisch und ITSG-zertifiziert bei den Krankenkassen ab — direkt aus Ihrer Zeiterfassung, ohne Umweg über DATEV oder das SV-Meldeportal.

  • Automatischer Abruf 1–4 Tage nach Meldung
  • ITSG-zertifiziert
  • Für gesetzlich & privat Versicherte
  • Ohne Fremdsoftware wie DATEV

Was ist die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung — kurz eAU — ist die digitale Form der ärztlichen Krankschreibung. Wird ein gesetzlich versicherter Beschäftigter krankgeschrieben, übermittelt die Arztpraxis die Bescheinigung elektronisch an dessen Krankenkasse. Der Arbeitgeber erhält den Nachweis nicht mehr auf Papier, sondern ruft die eAU digital bei der Krankenkasse ab. So ersetzt ein sicherer, medienbruchfreier Datenaustausch den bekannten „gelben Schein".

Die abgerufene eAU enthält die für den Arbeitgeber relevanten Eckdaten: Art der Bescheinigung (Erst- oder Folgemeldung), Beginn und voraussichtliches Ende der Arbeitsunfähigkeit, das Datum der Feststellung sowie Hinweise auf einen Arbeitsunfall oder Krankenhausaufenthalt. Die Diagnose bleibt — wie beim Papierschein — dem Arbeitgeber gegenüber vertraulich.

eAU-Pflicht: seit 2023 verbindlich für Arbeitgeber

Nach einer Pilot- und Übergangsphase ist das eAU-Abrufverfahren seit dem 1. Januar 2023 für gesetzlich Versicherte verbindlich. Seitdem sind Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitsunfähigkeitsdaten elektronisch bei der Krankenkasse abzurufen — der papierne Durchschlag „zur Vorlage beim Arbeitgeber" entfällt für diese Beschäftigten vollständig.

Wichtig: Die Krankmeldung digital zu empfangen ändert nichts an den Pflichten der Beschäftigten. Sie müssen ihre Arbeitsunfähigkeit weiterhin unverzüglich anzeigen und sich rechtzeitig ärztlich krankschreiben lassen. Neu ist allein, dass der Nachweis über die Krankenkasse digital beim Arbeitgeber ankommt. Für Betriebe bedeutet das: Wer die eAU nicht automatisiert, muss jede Anfrage manuell im SV-Meldeportal stellen — fehleranfällig und zeitraubend.

Abrufverfahren

So funktioniert der eAU-Abruf in 3 Schritten

Vom Krankmelden bis zur fertigen Buchung im Kalendarium — bei TempoBill vollautomatisch.

1

Krankmeldung erfassen

Mitarbeiter meldet sich per App oder Anrufbeantworter krank — das Personalbüro kann die Meldung auch selbst eintragen.

2

eAU automatisch abrufen

Zeiterfassung.cloud fragt 1–4 Tage nach Beginn ITSG-zertifiziert bei der Krankenkasse an (eigene DAKOTA-Lizenz, verschlüsselt über dakota.ag).

3

Im Kalendarium & Lohn

Der Verlauf erscheint als Zeitstrahl mit Status und Details. Privatversicherte fotografieren das Attest direkt in der App.

Was Arbeitgeber für den eAU-Abruf brauchen

Damit ein Betrieb die eAU selbst abrufen darf, sind drei Bausteine nötig. TempoBill bringt die passenden Assistenten dafür mit, sodass Sie den eAU-Abruf direkt aus der Zeiterfassung einrichten:

  • Absendernummer: Eine gesonderte Absendernummer (Unternummer zur Betriebsnummer) trennt den Datenaustausch der Zeiterfassung sauber von der Lohnsoftware und vermeidet Konflikte mit der ITSG/GKV.
  • DAKOTA.AG: Die Verschlüsselungssoftware DAKOTA.AG sichert den Datenaustausch mit den Krankenkassen. TempoBill enthält die Installationsroutine und zeigt den Status direkt im Server-Fenster an.
  • ITSG-Zertifikat: Aus Datenschutzgründen dürfen nur Arbeitgeber mit gültigem ITSG-Zertifikat Kranktage abrufen. Den Antrag inkl. Identitätsprüfung starten Sie aus der Software heraus.

eAU abrufen als Arbeitgeber — so unterstützt TempoBill

TempoBill ist eine eAU-Software, die den gesamten Prozess in die Zeiterfassung integriert. Mitarbeiter melden sich per App, Telefon oder über das Personalbüro krank. Die Software stellt die Anfrage automatisch — in der Regel 1 bis 4 Tage nach Krankheitsbeginn — und ruft die eAU verschlüsselt über die eigene DAKOTA-Lizenz bei der Krankenkasse ab. Der Verlauf von der Meldung bis zur Krankschreibung erscheint als übersichtlicher Zeitstrahl im Kalendarium.

Der entscheidende Vorteil: TempoBill ist ITSG-zertifiziert und ruft die eAU ohne Fremdsoftware wie DATEV ab. So wenige Zeiterfassungs-Anbieter im deutschsprachigen Raum waren Mitte 2024 ITSG-zertifiziert für den direkten eAU-Abruf bei den Krankenkassen. Alle anderen brauchen Fremdsoftware wie DATEV. Wir gehören zu den Zertifizierten. Privatversicherte fotografieren ihr Attest einfach in der App — so laufen alle Fehlzeiten in einem einheitlichen Prozess zusammen und fließen direkt in Stundenkonten und Lohnabrechnung (DATEV, Lexware) ein.

Mehr zur Krankmeldung und zum Fehlzeitenmanagement finden Sie auf der Seite Krankmeldung & Kranktage erfassen. Wie sich die eAU in die gesamte Zeiterfassung einfügt, zeigt die Startseite.

FAQ

Häufige Fragen zur eAU

Die eAU ist die digitale Form der ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Statt des gelben Papierscheins übermittelt die Arztpraxis die Krankschreibung elektronisch an die gesetzliche Krankenkasse. Der Arbeitgeber ruft die Daten von dort digital ab — Beginn, voraussichtliches Ende und Art der Bescheinigung (Erst- oder Folgemeldung).

Für gesetzlich Versicherte ist das eAU-Abrufverfahren seit dem 1. Januar 2023 verbindlich. Seitdem erhalten Arbeitgeber die Krankschreibung nicht mehr auf Papier, sondern müssen sie elektronisch bei der Krankenkasse abrufen. Der „gelbe Schein“ auf Papier ist für diese Beschäftigten entfallen.

Der Mitarbeiter meldet sich krank und lässt sich ärztlich krankschreiben. Die Praxis sendet die Daten an die Krankenkasse. Der Arbeitgeber stellt dort eine elektronische Anfrage (frühestens am Tag nach der Meldung) und erhält die eAU-Daten verschlüsselt zurück. TempoBill automatisiert diese Anfrage und ruft die eAU 1–4 Tage nach Krankheitsbeginn selbstständig ab.

Ja. Die Anzeige- und Nachweispflicht bleibt bestehen: Beschäftigte müssen ihre Arbeitsunfähigkeit unverzüglich melden und sich ärztlich krankschreiben lassen. Nur die Übermittlung des Nachweises an den Arbeitgeber läuft jetzt digital über die Krankenkasse statt über den Papierschein.

Nein, das elektronische Abrufverfahren gilt nur für gesetzlich Versicherte. Privatversicherte reichen ihre Bescheinigung weiterhin selbst ein. In TempoBill fotografieren Privatversicherte das Attest einfach in der App — so laufen alle Fehlzeiten in einem einheitlichen Prozess zusammen.

Für den eAU-Abruf brauchen Arbeitgeber eine Betriebs- bzw. gesonderte Absendernummer, die Verschlüsselungssoftware DAKOTA.AG sowie ein gültiges ITSG-Zertifikat. TempoBill bringt die DAKOTA-Installationsroutine und die Antrags-Assistenten mit und ist ITSG-zertifiziert — der Abruf läuft damit direkt aus der Zeiterfassung, ohne Fremdsoftware wie DATEV.

TempoBill erfasst die Krankmeldung (per App, Telefon oder Personalbüro), ruft die eAU automatisch und ITSG-zertifiziert bei der Krankenkasse ab und stellt den Verlauf von Meldung bis Krankschreibung als Zeitstrahl im Kalendarium dar. Die Fehlzeiten fließen direkt in Stundenkonten und Lohnabrechnung (DATEV, Lexware) ein.

Die eAU-Funktion ist in TempoBill enthalten. Zusätzlich fallen nur die Gebühren der ITSG für das persönliche Zertifikat an (Erstzertifikat 99 € zzgl. MwSt. im ersten Jahr, danach 77 € je Folgejahr). Die Software selbst gibt es als Cloud-Variante ab 75 € netto/Monat oder On-Premises ab 500 €/Jahr.

eAU automatisch abrufen — statt manuell im Meldeportal

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